Gesünder leben steht besonders in diesen Zeiten bei sehr vielen Menschen im Fokus. Noch vor der Corona-Krise schien es einigen nicht sonderlich wichtig zu sein, auf die Gesundheit zu achten. Doch jetzt, da ein starkes Immunsystem gefragt ist und dies nur durch eine gesunde Lebensweise gewährleistet wird, stellen viele vor allem ihre Essgewohnheiten um. Immerhin hat die Ernährung einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Was Sie noch alles tun können, um ein wenig gesünder zu leben, verraten wir Ihnen gern in diesem kleinen Ratgeber.

Die Ernährung unter die Lupe nehmen

Wussten Sie eigentlich, welchen großen Einfluss all die Nahrungsmittel, die Sie täglich zu sich nehmen, auf Ihr Wohlbefinden haben? Wenn Sie sich sehr einseitig ernähren, wirkt sich das leider negativ aus. Nach und nach entsteht ein Mangel an bestimmten Nährstoffen und diesen wieder auszugleichen, ist nicht leicht. Darum gilt als Faustregel für eine gesunde Ernährung: abwechslungsreich und ausgewogen essen. Dabei sollten vor allem frische Lebensmittel weit oben auf dem Speiseplan stehen. Obst und Gemüse sind tägliche Snacks, Ballaststoffe in Form von Hafer und Vollkorn sind gut für die Verdauung und Fisch versorgt den Organismus mit Omega-3-Fettsäuren. Nur um drei kleine Beispiele zu nennen.

Verzichten Sie nach Möglichkeit auf zu viel Weißmehlprodukte. Wenn Sie Ihre Ernährung etwas radikaler umstellen möchten, versuchen Sie die Low Carb Diät. Hierbei verzichten Sie ganz bewusst auf Kohlenhydrate und beziehen die wichtigen Nährstoffe ausschließlich aus tierischen Produkten und frischem Obst und Gemüse. Diese Diät hält in der Tat viele leckere Rezepte bereit, die eine neue Ernährung interessanter machen. Oder haben Sie schon einmal ein Pizza-Suppen-Rezept probiert? Kling auf jeden Fall spannend und ist mit Sicherheit eine gesunde Alternative zur Tiefkühlpizza.

Vergessen Sie das Trinken nicht – und nein, damit ist natürlich nicht das abendliche Glas Wein gemeint, sondern Wasser, Schorlen oder Tee. Sie sollten nach Möglichkeit bis zu zwei Liter täglich trinken. Das regt den Stoffwechsel an und der Körper kann die Nährstoffe deutlich leichter transportieren und verwerten.

Fitness und Bewegung so oft es geht

Nachdem die Ernährung umgestellt ist, ist es an der Zeit, zu schauen, wie es um die Fitness bestellt ist. Für sehr viele lässt es sich teils schwer in den Alltag integrieren. Aus dem einfachen Grund heraus, dass die meisten nach einem harten Arbeitstag schlichtweg kaputt und müde sind. Es ist nachvollziehbar, dass einem die Motivation fehlt, jetzt noch einmal in die Laufschuhe zu steigen. Dabei liegt hier nur ein kleiner Denkfehler vor. 

Sie müssen nicht zwingend richtigen Sport treiben, um etwas für Ihre Gesundheit zu tun. Es genügt zu Beginn, regelmäßig an der frischen Luft zu sein und sich ein wenig zu bewegen. Wie wäre es vielleicht mit Radfahren? Schwimmen ist ebenfalls eher entspannend und tut den Gelenken gut. Oder aber Sie schließen sich einer Laufgruppe an, wenn Sie lieber in der Gemeinschaft aktiv werden möchten. Selbst Spaziergänge tun gut, wenn diese regelmäßig stattfinden.

Erholung und ausreichend Schlaf

Zu guter Letzt sind es die Ruhephasen und der Schlaf, die einen weiteren, wichtigen Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen. Ein jeder kennt das unschöne Gefühl, zu wenig Schlaf zu bekommen. Man fühlt sich schnell gereizt und es fällt einem schwer, sich zu konzentrieren. Darum achten Sie bitte auch darauf, dass Sie sich an feste Schlafzeiten halten. Nicht unbedingt die Dauer des Schlafes ist entscheidend, sondern die Qualität. 

Am Tage ist es zu empfehlen, die eine oder andere Ruhephase einfließen zu lassen, so denn es der Alltag möglich macht. Am besten in diesen Minuten einfach einmal das Handy abschalten und den Geist ein wenig zur Ruhe kommen lassen.

Fazit

Mit diesen doch recht wenigen Maßnahmen können Sie in der Tat einen großen Einfluss darauf nehmen, Ihr Immunsystem zu stärken und gesund zu bleiben. Im Übrigen heißt gesund leben nicht zwingend, auf alles andere dauerhaft zu verzichten. Es geht vielmehr darum, auf sich selbst zu achten und wenn gesündigt wird, dann in Maßen und nicht in Massen.

Die Adventszeit markiert die Endphase des Kirchenkalenders, in dem das Leben von Jesus Christus von seiner Geburt bis zu seinem Tod mit allen Höhen und Tiefen dargestellt wird. Der Advent steht liturgisch für „adventus domini“ und damit für die „Ankunft des Herrn“ bzw. die Menschwerdung Jesu. Papst Gregor der Große brachte zu Beginn des 7. Jahrhunderts die Adventszeit auf die heutige Form, die vorher von Christen je nach Region unterschiedlich ausgelegt wurde. Bekannt ist vor allem die Praxis der sechs Adventssonntage vor der Reform Gregors. Papst Gregor der Große legte hingegen die heutigen vier Adventssonntage fest.

Der vierte Advent ist der letzte Sonntag vor Christi Geburt und damit vor Weihnachten. Somit dauert die Adventszeit je nach Kalender 22 bis 28 Tage und beginnt vom 27.11. bis zum 3.12. eines Jahres. Die Festlegung auf vier Sonntage hat eine wichtige symbolische Bedeutung, denn sie steht für die 4.000 Jahre vom biblischen Sündenfall bis zur Ankunft Jesu.

Auch in diesem Jahr wird es wieder facettenreiche Adventskalender geben, um sich die Wartezeit zu versüßen. Besonders originell ist dabei die Idee des Anbieters Foodspring: Foodspring Adventskalender kaufen. Schauen Sie hier vorbei!

Freude und Buße

Die Adventszeit besitzt im Christentum eine dunkle und helle Komponente. Sie werden beide in der Liturgie berücksichtigt und von Christen unterschiedlich gewichtet. Für das in der Adventszeit nicht zufällig helle Lichtermeer steht die Freude, die durch die Geburt des Erlösers empfunden wird. Jesus habe die Sünden der Menschen auf sich genommen und sei stellvertretend für die Menschen gestorben. Das Seelenheil winke damit jedem, der sich zu ihm bekennt.

Die dunkle Komponente bezieht sich vor allem auf die Besinnung und die mit dieser verbundenen Reflexion über die sündhafte Natur des Menschen. Sie wird vor allem in der gallischen Traditionslinie des Christentums betont. Im orthodoxen Glauben ist die Adventszeit deswegen noch heute eine Fastenzeit und keine in Westeuropa heute gängige Schlemmerzeit. Die katholische Kirche hob im Jahre 1917 die Fastenzeit im Advent auf. Sie behielt allerdings die violette Farbe für die Adventszeit bei, die in der christlichen Liturgie für Trauer und Buße steht.

Die Erfindung des Adventskranzes

Die vier Adventssonntage finden sich heute auf dem Adventskranz dargestellt. Jeder Sonntag wird dabei bekanntlich durch eine schöne Kerze vertreten. Den Adventskranz gibt es erst seit 1839. Er wurde vom engagierten lutheranischen Theologen Johann Hinrich Wichern erfunden und besaß ursprünglich für jeden einzelnen Adventstag eine Kerze. Die Adventssonntage betonte Wichern durch eine herausragende Kerzengröße.

Sein „Wichernkranz“, den er in seinem Hamburger Rettungsdorf (Rauhe Haus) für verwahrloste Kinder aufstellte, wurde auf Anhieb populär und fand als Adventskranz eine schnelle Verbreitung in der christlichen Hemisphäre. Wie auch beim Weihnachtsbaum sticht beim Adventskranz das Tannengrün hervor, während die Kerzen meistens in Rot gehalten sind. Grün und rot sind die symbolischen Farben der Adventszeit. Sie stehen für neues Leben durch Christi Geburt, aber auch für das Blut, das der Erlöser für die Sünden der Menschen vergossen habe.

Die Stellung der vier Adventssonntage

Jeder einzelne Adventssonntag ist im Christentum einem bestimmten Motiv verpflichtet. So erinnert der erste Adventssonntag an Jesus‘ Einzug in Jerusalem, wo er die Endzeit ausrief und das kommende Gottesreich ankündigt. Erscheint Jesus zum zweiten Mal auf der Erde, kommen Apokalypse und Jüngstes Gericht. Die Menschen werden für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen, aber diejenigen, die sich zu Jesus bekennen, werden gerettet.

Der zweite Adventssonntag betont wiederum die Erlösung durch Jesus, der die Sünden der Menschheit auf sich nahm und für diese den Martyrertod starb. Der dritte Adventssonntag ist Johannes dem Täufer gewidmet. Dieser verkündete die Ankunft Jesu und nahm die Taufe der ersten Christen einschließlich Jesu selbst vor. Der 4. Adventssonntag ist schließlich der „nahende[n] Freude“ gewidmet, denn die Ankunft Jesu rückt näher und ist schon mit Händen zu greifen.