Wer hätte das gedacht? Unsere Augen sind wahre Sportskanonen!

Publiziert am

Das Auge ist ein wichtiger Energielieferant – doch beim Sport wird es von den meisten kaum beachtet. Dabei läuft das Sehorgan bei körperlicher Anstrengung auf Hochtouren, denn es fungiert als Lager für eine der wichtigsten Nährstoffe des menschlichen Körpers: Glykogen.

Ob Joggen oder Fußball: Das Auge trainiert mit!
Ob Joggen oder Fußball: Das Auge trainiert mit!

Rund die Hälfte der Deutschen treibt regelmäßig Sport. Viele Sportbegeisterte denken beim Training an die typischen Problemzonen: Bauch, Beine, Po. Ein kleines Organ, von dem man es im ersten Moment nicht erwartet, läuft während der regelmäßigen Sporteinheiten jedoch ebenfalls auf Hochtouren: Das Auge. Lasik Germany hat einmal genauer hingeschaut.

Was passiert im Auge bei körperlicher Belastung?

Die Hornhaut ist einer der größten Speicherorte für den Hauptnährstoff des menschlichen Körpers: Glucose/Zucker. Dort lagert er in umgewandelter Form, bereit zum Einsatz. Bei körperlicher Anstrengung wird das Glykogen mit Hilfe von Sauerstoff, der durch den Tränenfilm des Auges aufgenommen wird, wieder in Glucose gespalten (die so genannte Glykolyse) und vom Körper verarbeitet. Diesen Vorgang bezeichnet man als aeroben Stoffwechsel. Bei kurzfristiger Belastung von weniger als 5 Minuten kann der Körper diesen Prozess auch ohne Sauerstoff durchführen. Nachteil: Der Energiegewinn ist dabei bis zu 18mal geringer (anaerober Stoffwechsel)!

Ein gut trainierter Marathonläufer kann bei einem 40-Kilometer-Lauf seinen kompletten Speicher an Glykogen aufbrauchen. Im Durchschnitt haben Erwachsene einen Glykogen-Vorrat von ca. 400 Gramm. Intensivsportler können durch die erhöhte Muskelmasse mehr Glykogen aufnehmen.

Energiebereitstellung

Gefahrenquelle Kontaktlinse: Eine gute Sauerstoffversorgung ist unerlässlich!

Im Gegensatz zur Beinmuskulatur, die neben Zucker auch Fett als Nährmittel zur Verfügung hat, kann das Auge ausschließlich auf das gespeicherte Glykogen zurückgreifen. Kontaktlinsenträger müssen daher auf die Sauerstoffdurchlässigkeit und korrekte Passform ihrer Linsen achten. Zudem müssen, je nach Sportart, die äußeren Bedingungen berücksichtigt werden. Geringe Luftfeuchtigkeit oder kalte Temperaturen können den Tränenfilm austrocknen und damit den Stoffwechsel beeinträchtigen, zum Beispiel beim Jogging im Winter.

Beim Tragen der falschen Kontaktlinsenart oder -passform kann es zu einer Unterversorgung des Auges mit Sauerstoff kommen. Steht dem Auge nicht genug Sauerstoff zur Verfügung, kommt es zur Laktatbildung (Salz der Milchsäure) auf dem Auge. Dies stört den Flüssigkeitstransport der Hornhaut und kann zur Verdickung der Hornhaut sowie zur Einsprossung von Blutgefäßen über das Auge führen. Klingt nicht gut und ist es auch nicht: Auf lange Zeit kann dadurch die Sehfähigkeit beeinträchtigt werden!

Achten Sie beim Sport immer auch auf Ihre Augen

Körperliche Anstrengung wirkt sich nicht nur auf die typischen Muskelbereiche wie Bein- oder Armmuskulatur aus, sondern auch auf das Auge. Achten Sie daher beim Sport auf folgende Punkte:

  • Achten Sie bei Outdoor-Sportarten auf eine ausreichende Feuchtigkeit Ihres Auges.
  • Eine für den Sport geeignete Sonnenbrille sollte immer mit dabei sein.
  • Keine Scham vor Schutzbrillen: Besonders bei Ballsportarten wie Basketball oder Squash ist ein geeigneter Schutz für die Augen wichtig.
  • Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig für einen guten Stoffwechsel im Auge.
  • Gönnen Sie Ihrem Körper und Ihren Augen ausreichend Ruhe.

Über die passenden Kontaktlinsen beim Sport brauchen Sie sich nach einer Augenlaseroperation bei LASIK Germany keine Gedanken mehr zu machen. Trotzdem ist es wichtig die Belastung, die das Auge während des Trainings auf sich nimmt, immer im Hinterkopf zu behalten. Zudem sollten sich Sportbegeisterte nach dem LASIK-Eingriff ein paar Wochen in Geduld üben, bevor sie mit neuem Sehvermögen wieder voll durchstarten können.

Weiterlesen:
Tipps zum Sonnenbrillenkauf
Gesunde Ernährung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.