Office-Eye-Syndrom – Ursachen und Behandlung

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Wer lange am Computer arbeitet kennt das Problem: Nach einer Weile fällt es zunehmend schwerer, sich auf den Bildschirm zu konzentrieren. Die Augen brennen und auch Kopfschmerzen sind keine Seltenheit. Diese Symptome gehören zum Office-Eye-Syndrom. Auf unserem Lasik Germany Blog erfahren Sie, was Sie gegen Büroaugen tun können.

Ob auf der Arbeit oder Zuhause, in der heutigen Gesellschaft sind digitale Medien und Bildschirme allgegenwärtig. Als Folge des häufigen Arbeitens mit Bildschirmen hat sich das Office-Eye-Syndrom, auch Gamer Eye oder Büroaugen-Syndrom genannt, entwickelt. Zu wenige Pausen und zu langes Starren auf den Monitor sind die Ursachen der neuen Volkskrankheit, von der 68 Prozent der Berufstätigen betroffen sind.

Langes „Starren“ auf den Bildschirm strengt das Auge stark an.
Langes „Starren“ auf den Bildschirm strengt das Auge stark an.

Wie entstehen Büroaugen?

Während der Arbeit wird der Blick konstant auf einen festen Punkt ausgerichtet. Bereits nach zwei Stunden am Rechner ermüdet das Auge und verliert die Fähigkeit in der Nähe zu fokussieren. Bildschirmarbeit ist nicht nur eintönig für das Auge, sondern trocknet es zusätzlich auch aus. Grund dafür ist die heruntergefahrene Lidschlagfrequenz.

Normalerweise blinzelt ein Mensch bis zu 25 Mal pro Minute, um die Lipidschicht des Auges mit Feuchtigkeit zu versorgen. Beim starren Blick auf den Monitor verringert sich die Lidschlagfrequenz auf bis zu zwei Schläge pro Minute, wodurch das Auge trocken wird.

Symptome des Office-Eye-Syndroms

  • Augenrötungen und -reizungen
  • Trockene Augen
  • Unscharfes, verschwommenes Sehen
  • Augenmüdigkeit
  • Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit

Wie verhindert man Büroaugen?

Prüfen Sie ob:

  • Ihr Monitor quer zu einer Lichtquelle und dem Fenster steht
  • Die Einstellungen Schärfe und Kontur optimal sind
  • Die Bildwiederholrate hoch genug ist (über 75 Hertz)
  • Ihr Stuhl die richtige Höhe hat und Ihren ganzen Körper abstützt
  • Sie aus 50-80 Zentimetern Entfernung auf den Bildschirm schauen
  • Regelmäßige Pausenzeiten einhalten

Es gibt Tools, die Sie an regelmäßige Augenpausen erinnern. Wir haben für Sie ein paar Tipps und Entspannungsübungen – sogenannte Mikropausen – gesammelt, mit denen Sie Ihre Augen schnell entspannen können:

Palmieren

Beim Palmieren legen Sie sich die angewärmten Handflächen auf die geschlossenen Augen. Dadurch wird Ihr Auge vor Lichteinfall abgeschirmt und kann sich regenerieren. Üben Sie hierbei keinen Druck auf die Augäpfel aus, sondern stützen Sie den Kopf leicht in die Hände. Zusätzlich entspannen Sie so Ihre Nackenmuskulatur.

Stufenweiser Fernblick

Bei dieser Übung lassen Sie Ihren Blick in die Ferne schweifen. Suchen Sie sich fünf Objekte in unterschiedlicher Entfernung aus, die Sie nacheinander jeweils einige Sekunden anschauen. Starten Sie mit einem Objekt in Ihrer Nähe und schauen Sie dann immer weiter in die Ferne. Kehren Sie danach schrittweise zurück zum ersten Objekt. Integrieren Sie diese Übung möglichst alle 15 Minuten in Ihren Arbeitsalltag.

Gähnen

Durch die Gähn-Übung können Sie trockene Augen befeuchten. Ahmen Sie, wenn nötig, die Gähnbewegung künstlich nach. Nach einer Weile stellt sich ein natürliches Gähnen ein, durch das sich die Augen reflexartig mit Tränen füllen.

Übungen zur Lockerung der Augenmuskulatur:

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