Lasik Germany klärt auf: Mythen rund ums Auge – Teil 6

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Wer kennt sie nicht, die Weisheiten und Ratschläge des Volksmundes? Bekannte Mythen wie Karotten sind gut für die Augen und kleine Schrift verdirbt die Augen haben wir für Sie bereits unter die Lupe genommen. Im sechsten Teil unserer Mythen-Reihe rund ums Auge haben wir drei weitere Volksweisheiten für Sie untersucht.

In Teil fünf unserer Reihe haben wir zuletzt praktische Fragen beantwortet, beispielsweise wann und wo Sie Ihre Sehstärke messen lassen sollten. Und das sind unsere Themen für Teil sechs:

Rauchen schadet den Augen

Dass Rauchen nicht gut für die Gesundheit ist, ist allgemein bekannt Neben Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems werden allerdings auch die Augen vom Rauchen angegriffen. Rauchen gilt als wichtigster Risikofaktor für altersbedingte Makuladegeneration. Darüber hinaus gibt es auch Hinweise auf eine Verbindung zwischen Rauchen und Grauem Star. Der Zigarettenrauch beeinträchtig zudem die Lipidschicht des Auges, wodurch das Auge trocken wird.

Mythen rund ums Auge

Nah am Monitor zu sitzen schadet den Augen

„Sitz nicht zu nah am Fernseher/Monitor, sonst brauchst du bald eine Brille!“ Dieser Satz fällt meist in Verbindung mit „Quadrataugen“ von zu vielem Fernsehen oder zu häufiger Nutzung des PCs. Die Augen akut schädigen kann man durch zu nahes Sitzen am Monitor oder Fernseher zwar nicht, allerdings hat der Mythos durchaus Hand und Fuß.

Wer zu nah am Monitor sitzt, hat Schwierigkeiten Inhalte scharf zu sehen. Daher kann eine relative Nähe zum Bildschirm als Indikator für eine bereits vorhandene Sehschwäche verstanden werden. Besonders bei Kindern oder Berufstätigen im Büroumfeld sollte eine zu geringe Nähe zum Bildschirm als Warnzeichen betrachtet werden. Konsultieren Sie in solchen Fällen besser einen Augenarzt.

Generell gilt auch: Zu langes Schauen auf Bildschirme ermüdet die Augen. Das Auge verliert dadurch seine Elastizität und kann in der Nähe nicht mehr scharf stellen. Als Folge rückt man immer näher zum Bildschirm. Hier sollte auf regelmäßige Pausen geachtet werden. Mehr lesen Sie hier.

Beim Niesen können die Augen rausfallen

Beim Niesen können die Augen rausfallen

Dieser Mythos ist ebenso angsteinflößend und falsch wie die Volksweisheit, dass beim Schielen die Augen stehen bleiben können. Beim Niesen schließt der Mensch reflexartig die Augen. Warum genau die Augen automatisch geschlossen werden, ist noch unklar. Vermutet wird, dass die Augen vor dem Eindringen von Fremdkörpern oder Keimen geschützt werden sollen, die beim Niesen mit bis zu 900 Kilometern pro Stunde austreten.

Dass das Auge beim Niesen herausfallen kann, ist allerdings anatomisch unmöglich. Die Augen sind über die Bindehaut mit dem Augenlid verwachsen, wodurch es an Ort und Stelle bleibt. Die Augenlider alleine wären nicht kräftig genug, um die Augäpfel zu stabilisieren.

Haben Sie weitere Mythen für uns, die wir noch nicht aufgeklärt haben? Hier finden Sie den Teil eins, zwei, drei, vier und fünf unserer Mythos-Reihe.

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