Lasik Germany klärt auf: Mythen rund ums Auge – Teil 1

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Der Volksmund kennt diverse Weisheiten und Ratschläge zum Thema „gute Sicht“. Welche gehören in das Reich der Mythen? Und welche haben durchaus ihre medizinische Berechtigung? Lasik Germany stellt die bekanntesten Volksweisheiten auf den Prüfstand in zwei Teilen. Hier lesen Sie Teil 1.

Wer regelmäßig Karotten isst, fördert die gute Sicht

carrots_JanuarHierbei handelt es sich um einen Satz, den wahrscheinlich jeder von uns in der Kindheit mit auf den Weg bekommen hat. Falsch ist er nicht: Karotten enthalten Beta-Carotin, aus dem der Körper Vitamin A herstellt. Lasik Germany rät, die Karotten mit Öl oder Fett zu essen, denn nur dann kann der Körper das fettlösliche Beta-Carotin aufnehmen. Vitamin A ist insofern gut für die Augen, als dass ein Mangel die Sicht kurzzeitig trüben oder Juckreiz hervorrufen kann. Die Augen benötigen das Vitamin außerdem, um die Sicht an die Dunkelheit anpassen zu können.

An dem Ratschlag ist also durchaus etwas dran, allerdings gilt es zu unterscheiden: Karotten sind zwar gut für die Augen, aber sie sorgen nicht für eine verbesserte Sicht. Und auch Sehschwächen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit können weder durch Karotten, noch durch andere Lebensmittel verbessert werden.

Eine kleine Anekdote am Rande: Der Mythos, Karotten förderten eine bessere Nachtsicht, wurde während des zweiten Weltkriegs von der britischen Regierung geschaffen. Das damals in Großbritannien herrschende Karotten-Überangebot wurde kurzerhand zu Propagandazwecken genutzt: Die Royal Air Force sei nur deshalb so erfolgreich und zielsicher auf Nachtflügen, weil die Piloten so viele Karotten äßen. Mehr dazu lesen kann man auf der Webseite des britischen Karottenmuseums (ja, das gibt’s wirklich!): http://www.carrotmuseum.co.uk/history4.html

Viel Fernsehen schadet den Augen

Fernseher_Januar„Von zu viel Fernsehen bekommt man quadratische Augen“ gehört zu den Klassikersätzen, die Kinder von ihren Eltern zu hören bekommen. Gerne gefolgt von „Lies doch lieber ein Buch!“.
Nun, „Quadrataugen“ bekommt man zwar nicht, aber in der Tat ist es nicht unbedingt gut für die Augen, stundenlang ohne Pausen fernzusehen. Vor allem für kleine Kinder nicht. Denn das visuelle System befindet sich bei ihnen noch im Aufbau, erst ab dem 6. Lebensjahr pendelt sich das Zusammenspiel beider Augen ein. Um das Sehvermögen zu trainieren, müssen die Augen so viel wie möglich in Bewegung sein, informiert Lasik Germany. Beim Fernsehen allerdings sind die Augen starr auf einen Ort gerichtet. An dem Ratschlag, lieber zu lesen, ist ebenfalls etwas dran: Hierbei bewegen sich die Augen, werden besser trainiert und ermüden nicht so schnell.

Zu langes Fernsehen kann außerdem zu müden und geröteten Augen führen – übrigens auch bei Erwachsenen. Wer fernsieht, blinzelt weniger oft mit den Augen, sodass weniger Tränenflüssigkeit verteilt wird. Lasik Germany rät deshalb: immer Pausen einlegen, auf optimale Bildeinstellungen achten und nicht zu nah am Fernsehgerät sitzen. Die Beleuchtung im Raum sollte außerdem nicht zu dunkel sein.

Wer direkt in die Sonne sieht, kann die Augen schädigen

Sonne_JanuarDieser Satz stimmt. Denn: Sonnenstrahlen können der Netzhaut Schaden zufügen. Akute, aber auch chronische Beeinträchtigungen können die Folge sein. Wer ohne Sonnenbrille direkt in die Sonne sieht, riskiert schon nach einigen Sekunden Netzhautschäden. Allerdings ist die Sonneneinstrahlung in Mitteleuropa vergleichsweise moderat, weswegen man sich im milden Frühling beispielsweise auch ohne Sonnenbrille im Freien aufhalten kann. Das Auge verfügt übrigens auch über eigene Schutzmechanismen – zum Beispiel das automatische Zusammenkneifen der Lider bei Sonneneinstrahlung. Eine Sonnenbrille ist trotzdem unerlässlich, vor allem im Sommer oder beim Wintersport. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf das CE-Zeichen!

Ein Gedanke zu „Lasik Germany klärt auf: Mythen rund ums Auge – Teil 1“

  1. „Von zu viel Fernsehen bekommt man quadratische Augen“ – Ha ha ha, den Satz habe ich auch oft von meinen Eltern als kleines Kind gesagt bekommen.
    Damals gab es ja noch die großen „dicken“ Röhrenfernseher. Die „strahlten“ teilweise ja noch recht stark. Das ist mit den heutigen LED-Fernseher kaum noch. Und bei Beamern hat man gar keine Strahlung da das Bild „passiv“ angeschaut wird.
    Trotzdem kann es nicht Schaden öfter mal an die frische Luft zu gehen und die Klotze aus zu lassen.

    Guter Artikel! Gefällt mir.

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